Mit der SRH-Gruppe hoch hinaus

An alte Studentenzeiten erinnert, fühlte sich so manches Clubmitglied am 10. Juni 2024 beim Besuch auf dem SRH-Campus in Heidelberg. Hoch hinaus ging es in die Sky Lounge des SRH-Hochhauses, wo Prof. Dr. Christof Hettich, einer der profiliertesten Spitzenmanager der Region, einen echten „Hidden Champion“ vorstellte – die SRH-Gruppe, mit 17.000 Beschäftigten und rund 80 Standorten einer der größten Gesundheits- und Bildungsanbieter Deutschlands. Seit 2015 ist Hettich Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Konzerns. Darüber hinaus ist er Senior Partner bei der Kanzlei Rittershaus und hat unter anderem die BioTech-Aktivitäten von Dietmar Hopp gemanagt. Woher er die Zeit nimmt, sich außerdem noch mit Marathonläufen unter anderem in New York fit zu halten, bleibt sein Geheimnis.
Rund 20 Clubmitglieder informierten sich über den „stillen Riesen aus Heidelberg“ und genossen die spektakuläre Aussicht von der Sky Lounge auf die Stadt am Neckar.

Größter privater Arbeitgeber in der Universitätsstadt.

Vielleicht wissen selbst die Heidelberger nicht, dass SRH mit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber in der Universitätsstadt ist. Mit rund 1 Milliarde Euro Umsatz ist der Gesundheitsbereich mit Abstand die wichtigste Geschäftssäule. In 10 Akut- und 6 Rehabilitationskliniken werden pro Jahr 1,2 Millionen Patienten betreut. Zu den hochspezialisierten Fachkliniken gehört mit 94 Betten das Kurpfalzkrankenhaus in Heidelberg, das insbesondere Parkinsonkranke und Bluter behandelt.

Jährlich 220 Millionen Euro Umsatz bringt der Bereich Bildung ein. Zur beruflichen Rehabilitation trägt zum Beispiel das Berufsbildungszentrum Neckargemünd bei. Allein diese europaweit größte Schule für Menschen mit individuellem Förderbedarf beschäftigt rund 300 Lehrerinnen und Lehrer. Im Bereich Hochschule ist SRH der größte private Betreiber mit 15 Standorten in Deutschland. Allein in Heidelberg studieren rund 3.300 junge Leute an der SRH-Hochschule ein breites Spektrum von Fächern, angefangen von Betriebswirtschaft über Gesundheitsberufe bis zu Architektur und Technik. Die Zahl von insgesamt 10.000 Studierenden vor Ort und genau so vielen im Fernstudium soll sich in den nächsten vier Jahren verdoppeln.

Keimzelle des Unternehmens war die 1966 gegründete gemeinnützige „Stiftung Berufsförderungswerk Heidelberg“, die fünf Jahre später in „Stiftung Rehabilitation Heidelberg“ umbenannt wurde. Hiervon ist das Kürzel SRH abgeleitet, das heute genutzt wird. Geblieben ist die Rechtsform: SRH ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich quasi selbst gehört. Sie agiert zwar als privatwirtschaftliches Unternehmen, das keinen Verlust machen sollte. Aber die Gewinnmaximierung ist nicht erstes Ziel. Alle erwirtschafteten Gewinne fließen wieder ins Unternehmen. Im Jahr 2023 belief sich der Umsatz auf 1,36 Milliarden Euro und der Gewinn auf 11,4 Millionen Euro.

 

SRH Heidelberg,Prof. Dr. Christof Hettich